Welcher Dirigent oder Kammermusiker kennt das Dilemma nicht: Man hat einen herrlichen Notensatz erworben, aber der passt einfach nicht auf das eigene Ensemble. Beispielsweise kommen einige Instrumentalisten mit ihrer Stimme einfach nicht klar, weil sie nicht die richtige Tonlage hat, oder es existieren nicht die richtigen Stimmen. Oder man hat nur eine Melodielinie mit Akkordsymbolen, hätte aber gern einen Bläsersatz. Und dann: von Hand etwas schreiben? Oder doch lieber mit dem Computer? Aber was? Wie finde ich heraus, was passt und richtig ist?
Mit solchen Fragen beschäftigt sich der zweitägige Workshop „Arrangieren leicht gemacht“ von Gerd-Peter Murawski von der Musikhochschule Mannheim, der sich an Leiter von Ensembles und Orchester, Arrangeure aber auch Instrumentalisten wendet, die sich in Akkordsymbole und deren praktische Anwendung einarbeiten möchten. Neben den grundlegenden Bereichen wie Stimmführung und Akkordsymbolschrift wird Murawski unter anderem Einblicke in die Instrumentenkunde und den Computer¬notzensatz geben. Neben einigen weiteren Themenbereichen und Inhalten, sind alle Teilnehmer eingeladen, sich mit ihren themenbezogenen Fragen an den Dozenten zu wenden.
Und dann ist der Weg nicht mehr weit, endlich das Musikstück zu spielen, das man schon immer spielen wollte, aber noch nie passenden Noten dazu gefunden hat…
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